Freie Interaktion

Native Instruments hat kürzlich den offiziellen Start von www.stems-music.com bekannt gegeben – einer Website rund um das ebenfalls neu veröffentlichte, offene Mehrkanal-Audioformat für kreatives DJing und Live-Performance. Der Launch der offiziellen Stems-Website ging mit dem richtungsweisenden Musikfestival Sónar 2015 in Barcelona einher. Stems erlaubt eine freie Interaktion mit den einzelnen musikalischen Elementen von Tracks. Jedes Stem lässt sich individuell und in Echtzeit bearbeiten, um im Handumdrehen neue Mixe, Mash-ups, Instrumentals und A Cappellas zu erstellen. Oben genannte Website enthält auch eine Auflistung aller bis dato beteiligten Labels, Online-Stores, Vertriebe und Musikveröffentlichungen im Stems-Format.
Native Instruments hat darüber hinaus die beiden neuen Kontakt-Instrumente Symphony Series Brass Ensemble und Symphony Series Brass Solo vorgestellt. Alle Samples wurden in der Saint Paul’s Church in San Francisco aufgenommen. Beide Kontakt-Instrumente besitzen eine eigene Sample-Library, die für maximale Detailtreue und Authentizität mit angepassten Aufnahmetechniken für Solo- und Ensemble-Konstellationen entwickelt wurde. Brass Ensemble dient zur Entwicklung lebendiger Harmonien mit eindrucksvoller Weite und Textur. Es umfasst ein 32-köpfiges Blechbläser-Ensemble mit einer Trompeten-, Posaunen- Horn- und Tuba-Blechbläsersektion, die jeweils aus einer Gruppe von acht Musikern zusammengesetzt ist. Mehr als 100 spielbare chromatische Artikulationen, inklusive realistischem Legato und diversen Stakkato-Typen, liefern plastisch anmutende Aufnahmedetails. Spezielle Effekt-Artikulationen wie Ventil- und Dämpfergeräusche verleihen dem Instrument zusätzlich Charakter. Brass Solo liefert Komponisten alle erforderlichen Details zur Orchestrierung von filigranen Melodien. Es fängt den Sound von Weltklasse-Solisten an Trompete, Posaune, erstem und zweitem Horn sowie Tuba ein. Für eindrucksvolle Post-Sustains kommt ein Emulations-Verfahren zum Einsatz, das den Realitätsgrad im Vergleich zu konventionellen Sample-Methoden deutlich erhöhen soll. Brass Ensemble ist für knapp 300 Euro im NI Online Shop erhältlich. Brass Solo kostet knapp 400 Euro. Der Bundle-Preis liegt bei rund 500 Euro.
Außerdem hat Native Instruments die neue Maschine Expansion Lone Forest vorgestellt. Sie richtet sich an Produzenten, die Tracks mit der Klangästhetik von Dub Techno und benachbarten Stilrichtungen entwickeln möchten – von skandinavischem Experimentalismus bis hin zu den dunklen, kargen Tracks aus Detroit und Berlin. Lone Forest bietet auch eine Vielzahl an Presets für Massive, Reaktor Prism und die Maschine Drum Synths. Die Expansion kostet rund 50 Euro und ist auch in einer kompakten Version für iMaschine erhältlich.

www.native-instruments.de

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