(K)eins wie das andere

Der deutsche Kabelspezialist Cordial hat in den letzten 25 Jahren ein enormes Portfolio an konfektionierten Kabeln aufgebaut. Selbst für vermeintlich einfach aufgebaute XLR-Mikrofonkabel gibt es viele diverse Serien, die unterschiedliche Produktmerkmale aufweisen. Unser Autor Raphael Tschernuth hat die verschiedenen Modelle genauer untersucht und einem Praxistest unterzogen. Wie unterschiedlich klingen die heißen Drähte?

Von Raphael Tschernuth

Die Firma Cordial wurde Anfang der 90er im bayerischen Dachau gegründet. War man zuerst Teil des Unternehmens H. Adam GmbH, erfolgte 1995 die Umwandlung in ein eigenständiges Unternehmen. Letztes Jahr feierte man das 25-jährige Jubiläum, welches man mit einer speziellen Serie von Mikrofon- und Instrumentenkabeln, der EDITION 25, zelebrierte. Der Name Cordial ist heute in den verschiedensten Bereichen zu finden. Von Spezial-, Patch-, Instrumenten- und Mikrofon–Kabeln hin zu DMX-, MIDI- und Digital-Audiokabeln, es gibt fast nichts, was die Dachauer nicht im Programm haben. Dabei richtet man sich sowohl an Einsteiger, die für einen günstigen Preis ein verlässliches Kabel anschaffen wollen, wie auch an Pro-Audio-Kunden aus dem Eventbereich, die das Nonplusultra erwarten. Sie alle haben unterschiedliche Anforderungen an die Spezifikationen und daher verwundert es nicht, dass Cordial mittlerweile sehr viele Modellreihen im Angebot hat.

Als Anwender ist es manchmal schwer die Unterschiede im Detail einzuschätzen und den Überblick zu bewahren. Serien direkt miteinander zu vergleichen ist zudem für viele Privatnutzer kaum möglich, denn das 30-tägige Rückgaberecht, das sich in Deutschland ja fast bei jedem Musikhaus durchgesetzt hat, gilt meist nicht für Kabel. Daher habe ich mich entschlossen den verschiedenen Modellen auf den Zahn zu fühlen und die relevanten Unterschiede herauszuarbeiten.

Cordial bietet drei Modellreihen: “Essential” für den preisbewussten User, “Select” für alle Standardanwendungen und Peak für Anwender mit besonderen Ansprüchen.

Kabel ≠ Kabel

Kaum ein anderes Thema der Audiowelt ist so Mythen-behaftet wie das Thema Kabel. Teils werden horrende Summen bezahlt für ein paar Drähte, die das Letzte aus einer Performance oder einer Audio-Aufnahme herausholen sollen. Ich habe sogar schon einen vergoldeten Kaltgerätestecker für 3000.- Euro gesehen, wobei all jene, die diesen Betrag für ein Stromkabel ausgeben, bestimmt den Unterschied hören werden.

Die Verarbeitung bei allen Kabel vorbildlich – unabhängig von der Preiskategorie.

Ich bin da deutlich pragmatischer. Ein Kabel darf mir bei der Arbeit nicht im Weg stehen, sondern muss ein solides Werkzeug sein, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Dafür gebe ich mittlerweile gerne etwas mehr Geld aus, denn wer beim Kabel spart, spart oft am falschen Ende. Was nützt das tausende Euro teure Röhrenmikrofon, wenn ein billiges Kabel Einstreuungen von Netzteilen nichts entgegenzusetzen hat? Noch schlimmer: ein Live-Event oder eine Recording-Session bei der sich die Musiker oder Sänger bewegen und das Audiosignal immer wieder ausfällt, weil die Lötstellen der Kabel die Belastung einfach nicht verkraften?

Tipps zur Homestudio-Verkabelung finden Sie hier.

In meinen Anfangstagen mussten Kabel vor allem eins sein: billig. Das mühsam zusammengesparte Geld wurde für Instrumente, Mikrofone und Effektgeräte ausgegeben. Das war bereits knallhart kalkuliert und für Kabel blieb unterm Strich kaum etwas übrig. Doch man zahlt das Lehrgeld schnell und der alte Spruch “wer billig kauft, kauft zweimal” behält gerade bei etwas so Fragilem wie einem Kabel seine Gültigkeit. Seitdem ich auch Musikequipment teste, ist der Stellenwert eines Kabels noch einmal deutlich gestiegen. Denn wenn man etwa den feinen Eigenschaften von Mikrofonen auf den Zahn fühlt, darf das Ergebnis nicht von einem schlechten Kabel kompromittiert werden. Besonders wichtig sind für mich folgende Punkte:

– Verarbeitung
Macht das Kabel einen vertrauenerweckenden Eindruck? Will ich es benutzen und damit arbeiten? Gibt es Mängel in der Verarbeitung?

– Handling
Wie steif respektive wie biegsam ist das Kabel? Lässt es sich leicht aufrollen? Wie fällt es auf dem Boden, liegt es flach oder bilden sich Fallstricke für die Musiker?

– Abschirmung
Ist das Kabel störanfällig gegen den Einfluss von Netzgeräten, Trafos oder Funkstrahlung?
Erfahren Sie mehr über saubere Signale im Studio.

– Stecker
Sind die Stecker solide und für Langlebigkeit ausgelegt? Lassen sich die Kabel bei Bedarf neu verlöten? Passen die Stecker in alle geläufigen Anschlüsse von Pre-Amps, Mikros et cetera?

Bis auf die Essential Serie sind alle Kabel mit XLR-Steckern von Neutrik ausgestattet. Aber auch die Rean (by Neutrik) Stecker besitzen einen guten Knickschutz und lassen sich mühelos einstecken und wieder abziehen.

Gerade beim Thema Stecker habe ich schon die wildesten Sachen erlebt. Beispielsweise Noname-XLR-Stecker die Partout nicht in ein Mikrofon oder einen Pre-Amp passen wollen. Oder das Gegenteil trat auf: Stecker, die sich so fest mit dem jeweiligen Gerät verkeilen, dass man sie beim besten Willen nicht mehr abziehen kann. Auch sind mir bei billigen Kabeln schon Exemplare untergekommen, bei denen die Phase vertauscht wurde, was je nach Anwendungssituation für den Toningenieur sehr ärgerlich    sein kann.

CCMCXMCRMCSM

Für den Test bestellte ich sechs XLR-Kabel, fünf davon zu je 7,5 Metern. Die Jubiläumsedition ist nicht in 7,5 Metern Länge verfügbar, weshalb ich von diesem Kabel die 10-Meter-Version unter die Lupe nahm. Zugegeben, bei der Auswahl der Testkabel bin ich etwas verwirrt über die Cordial- Produktbezeichnungen. Einerseits gibt es Produktlinien wie Peak oder Essential, die unterschiedliche Qualitätsstufen anzeigen. Bei der Bestellung viel wichtiger sind aber die mysteriösen Kürzel am Anfang der Produktbezeichnung wie CSM, CPM, CXM, CCM und CRM. Was diese bedeuten, erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick.

Zur grundlegenden Orientierung teilt Cordial die Kabel in drei Kategorien ein: die “Essential”-Serie, die bisher den Namen “Intro” trug, ist für den anspruchsvollen Einsteiger gedacht und bietet solide Bauteile zu einem sehr preiswerten Kurs. Die “Select”-Serie wird aus widerstandsfähigeren und qualitativ hochwertigeren Materialien gefertigt und richtet sich an Profis, ohne dabei das Preisleistungsverhältnis aus den Augen zu verlieren. Die „Peak“-Serie, die früher den Namen “Encore” trug, stellt die Spitze des Eisbergs dar und bietet eine in allen Belangen kompromisslose Fertigung für die anspruchsvollsten Anwendungen.

Hier ein kurzer Überblick über alle Vergleichsmodelle, aufsteigend nach Preis (gerundeter Marktpreis diverser Musikhändler):

Das Cordial Essentials CCM 7,5 FM für rund 13 Euro wird mit Rean by Neutrik-Steckern geliefert, der Leiterquerschnitt beträgt wie bei den teureren Modellen bereits 0,22 mm², die Schirmung erfolgt durch einen Wendelschirm aus blanken Kupferdrähten.

Das Cordial Select CXM 7,5 FM kostet rund 19 Euro, bietet dafür aber hochwertige Neutrik-Stecker in der Farbe Silber. Diese lassen sich wie gewohnt öffnen und bei Bedarf können Lötstellen erneuert werden. Die grundlegenden Eigenschaften des Kabels sind laut Webseite des Herstellers identisch zur Essential-Version, optisch sind ein anderer Aufdruck und des Weiteren eine etwas andere Haptik feststellbar.

Das CPM 7,5 FM-Flex für rund 25 Euro kommt ebenfalls mit besagten Neutrik-Steckern, diesmal in schwarzer Ausführung. Zusätzlich bietet es zwei vorkonfektionierte Schrumpfschläuche, die eine einfache Beschriftung der Kabel ermöglichen. Der Beiname Flex deutet darauf hin, dass das Kabel sich besonders flexibel und ohne zu „vertwisten“ an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Es ist für den intensiven Stage- und Studioeinsatz ausgelegt.

Das CSM 7,5 FM-Gold 250 schlägt mit rund 32 Euro zu Buche und ist der Einstieg in die Peak- Serie für höchste Ansprüche. Neben schwarzen Neutrik-Steckern mit vergoldeten Kontakten, wurde der Leiterquerschnitt auf 0,50 mm² angehoben und damit mehr als verdoppelt. Dadurch wird eine sehr geringe Dämpfung erreicht, die gerade bei Gesangsaufnahmen die Brillanz erhalten soll. Auch dieses Kabel ist für die individuelle Kennzeichnung mit Schrumpfschläuchen versehen.

Das Jubiläumsmodell CXM 10 FM-Edition 25 wurde in der 10-Meter-Variante geliefert und es liegt rund bei 40 Euro. Das Kabel gehört auch zur Peak-Serie und hebt sich mit einem Textilgewebe ummantelt optisch von den anderen schwarzen Kabeln ab. Es besitzt Neutrik-Stecker mit Goldkontakten, der Leiterquerschnitt beträgt 0,34 mm². Durch einen Drall- und Wendelschirm ist es zudem besser abgeschirmt. Laut Hersteller wurde es besonders für anspruchsvolle Gesangsaufnahmen entwickelt.

Das teuerste Kabel im Test ist das Modell CRM 7,5 FM-Black, welches für den harten Road-Einsatz optimiert wurde, sich so speziell an Touring-Companies oder Verleiher richtet. Durch den Leiterdurchschnitt von 0,50 mm² sind sie ideal für lange Übertragungsstrecken, durch einen zusätzlichen Zwischenmantel und Geflechtschirm sind sie zudem extrem robust und einstreuungsfest. Der Leiterwiderstand ist mit weniger als 38 Ohm pro Kilometer sehr gering. Zum Vergleich: beim Einsteigermodell beträgt dieser Widerstand < 85 Ohm. Was bei kurzen Kabelwegen von wenigen Metern keine Rolle spielt, aber bei langen Kabelstrecken, wie sie im Live-Betrieb üblich sind, durchaus ins Gewicht fallen kann. Dieses Kabel ist beispielweise auch in der 100-Meter-Variante lieferbar. Die beiden Schrumpfschläuche gibt es wiederum mit dazu.

Die Dicke der mitgelieferten Kabelbinder steigt übrigens mit der Höhe des Preises an. Während diese beim Essential Kabel mit 0,5 mm sehr dünn ausfallen, sind sie bei den beiden Topmodellen schon 1,5 cm dick und lassen sich ab der Select-Serie auch fest mit dem Kabel verbinden, damit sie nicht zu verloren gehen.

Einsetzen lassen sich die Kabel bei Temperaturen zwischen -5 und +70 Grad Celsius, die Peak-Kabel verrichten sogar bis hinunter zu -30 Grad ihre Dienste. Zwar wird bei +70 Grad Außentemperatur niemand mehr ein Konzert geben, sehr hohe Temperaturen können aber bei Kabeln, die etwa während eines Live-Events direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, durchaus vorkommen.

Haptik und Handling

Gut finde ich, dass sich bereits der günstigste Kandidat “wertig” anfühlt und sich gut aus jener Form löst, in der das Kabel für den Verkauf zusammengerollt wurde. Auch auf das Select CXM und CPM Flex trifft das zu, bei den ersten Ausroll-Versuchen haben diese aber noch etwas mehr Bodenkontakt als das Essential. Für den Test werden die Kabel mehrmals ausgeworfen und immer wieder aufs Neue verlegt. Keines der drei preisgünstigen Kabel schlägt hohe Wellen, aber das Essential ist etwas widerspenstiger und generell scheint die Erdanziehungskraft mit dem Preisniveau anzusteigen. Die Select CPM Flex und Peak Stage-Kabel CRM haben bereits kurz nach dem Auspacken einen guten Bodenkontakt. Auf den 7,5 Metern finden sich nur hin und wieder sehr leichte Erhebungen. Das Peak-Kabel ist mit 550 Gramm auch deutlich schwerer als etwa die günstigen Essential CCM oder das Select CXM, welche als leichteste Vertreter knapp 400 Gramm auf die Waage bringen.

Das 10 Meter lange Spezialkabel der Edition 25 ist mit knapp über 600 Gramm das schwerste Kabel im Test, nimmt aber durch die Textilummantelung eine Sonderstellung ein. Ich habe in der Vergangenheit mit stoffummantelten Kabeln keine guten Erfahrungen gemacht. Daher bin ich positiv überrascht davon wie leicht dieses Kabel fällt und dass es größtenteils waagerecht auf dem Boden liegen bleibt. Allerdings sollte man beim Verlegen aufpassen, dass sich keine Schlingen bilden. Bei Studioanwendungen ist das kein Problem, wenn sich der Sänger aber auf der Bühne bewegt, könnten sich Erhebungen bilden, die zu Fallstricken werden. Auch beim Aufrollen des Kabels muss man bei der Jubiläumsedition etwas mehr Liebe aufwenden. Die Griffigkeit ist nicht mit einem “normalen” Kabel zu vergleichen, durch den glatten Textilmantel flutscht es leicht durch die Finger. Aber es ist ja auch für den speziellen Einsatz gedacht und dafür optisch ein besonderer Hingucker. Als etwas steif empfand ich das Peak CSM Gold (32.- Euro), welches nach dem Auswerfen hin und wieder Wellen schlug, die zur Gefahrenquelle werden können.

Testaufbau und Testablauf

Meine Messungen führe ich zum einen mit dem Kondensatormikrofon Schoeps CMC 1 mit MK4 Kapsel sowie mit dem Bändchenmikrofon Beyer 260 durch. Als Pre-Amp und Wandler kommt ein RME Interface zum Einsatz, über den das CMC 1 auch mit Phantomspannung versorgt wird. Um es den Kabeln besonders schwer zu machen und die Abschirmung auf Praxistauglichkeit zu testen, führe ich sie direkt entlang eines Stromverteilers mit mehreren Netzteilen und einer Akku-Ladestation. Einem aufliegenden Handy im Verbindungsaufbau müssen sich die Kontrahenten ebenfalls stellen. Auch Tritte, Knicke und Schlaggeräusche, wie sie im Eifer des Gefechts bei einem Live-Konzert auftreten können, gehören zum Testablauf.

Gerade im Internet liest man häufig recht lautmalerische Rezensionen von Kabeln, in denen Kabel X etwas mehr „Air“ zugestanden wird, Kabel Y mehr „Bottom End“ liefert, oder Kabel Z „ein wenig dunkler“ klingt. Wenn es sich dabei um rein subjektive Eindrücke handelt, sollte man Tests solcher Art mit Vorsicht genießen, denn das menschliche Ohr hat ein echoisches Gedächtnis von nur rund vier Sekunden.

Um die klanglichen Unterschiede objektiv beurteilen zu können, fertige ich mit den Mikrofonen Aufnahmen von Sine-Sweeps zwischen 20 und 20.000 Hz an. Da die Mikrofonposition nicht verändert wird, und nur das jeweilige Kabel getauscht wird, lassen sich so die unterschiedlichen klanglichen Auswirkungen messen.

Servus, Grias di! Vom englischen Namen sollte man sich nicht irreführen lassen – Cordial hat seinen Firmensitz im bayerischen Dachau.

Der Klang der Kabel

Vor meinem Test hatte ich mit leichten Anhebungen und Absenkungen im Höhen- und Bassbereich gerechnet, doch das Resultat hat mich eines Besseren belehrt. Bei besagtem Testaufbau und Kabellängen von 7,5 – 10 Metern, sind kaum Klangveränderungen feststellbar. Die Unterschiede sind derart gering, dass es sich nicht einmal lohnen würde hier eine Grafik zu veröffentlichen. Egal ob Essential-, Select- oder Peak-Serie – bis auf geringfügige, minimale Abweichungen im 0,1 dB-Bereich, sind keinerlei Auswirkungen messbar. Diese Abweichung könnte man auch den Messtoleranzen zuschreiben. Eine Veränderung der Mikrofonposition um einen Millimeter (!) hat bereits deutlich höhere Auswirkungen auf den Klang.

Das spricht für eine sehr solide Qualität, die selbst das Einsteiger-Kabel aus der Essential-Serie aufweist. Der höhere Preis erkauft also keinen “brillanteren”, “volleren” oder “wärmeren” Klang, sondern Verlässlichkeit, besseres Handling und Langlebigkeit. All diese Faktoren, wie etwa wiederverlötbare Neutrik-Stecker, doppelte Abschirmung, vergoldete Kontakte zum Schutz vor Korrosion, fallen durchaus bei Profis Gewicht, die sich über die Langfristigkeit einer Investition Gedanken machen müssen.

Erfreulicherweise war keiner der Testkandidaten anfällig gegen Tritt- und Bewegungsgeräusche. Auch die Nähe zu den Netzgeräten erzeugte keine höheren Einstreuungen, das Grundrauschen war zudem bei allen Kabeln identisch. Ich konnte allerdings ein Netzteil ausmachen, mit dem man den Kabeln ein leichtes elektromagnetisches Surren entlocken konnte, wenn das Kabel direkt an einer bestimmten Stelle des Netzteil-Gehäuses angedrückt wurde. Nur ein Kabel im Testfeld war sogar dagegen immun: das CRM 7,5 FM Black, welches mit seiner doppelten Abschirmung zwar das teuerste, aber gleichzeitig auch das hochwertigste Kabel des Testfeldes war.

Gut stecken ließen sich übrigens alle Kabel, selbst die Rean-Stecker sind von ordentlicher Qualität und bereiten in der Praxis keinerlei Probleme. Beim Thema Kabelverbindungen und Knickschutz ist Neutrik nach wie vor das Maß der Dinge und definitiv auch mein persönlicher Favorit.

Fazit

Cordial liefert quer durch die drei Produktlinien eine sehr saubere Verarbeitung und hochwertige Klangqualität. Selbst beim günstigsten Kabel muss man diesbezüglich keine Abstriche machen. Das teuerste Kabel CRM 7,5 Black machte im Test zurecht den besten Eindruck, da es gut fällt ohne Wellen zu schlagen und eine exzellente Abschirmung besitzt, die es in Extremsituationen vom Rest abhebt. Klanglich konnten auf den wenigen Metern keine Unterschiede gemessen werden. Beim Thema Tritt-/Bewegungsgeräusche, Handyeinstrahlung und Stecker schnitten alle Testkandidaten sehr gut ab. Eine etwas steife Kabel-Seele hatten im Test das Essential, das Edition-25-Kabel mit Stoffummantelung sowie das CSM FM Gold. Wem guter Bodenkontakt und Bewegungsfreiheit wichtig sind, sollte sich das CPM Flex, oder besagtes Topmodell CRM Black näher ansehen.

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