Einstellarbeit leicht gemacht

Sie wollen Effekt Plug-ins ohne Aufbaustudium an einer Fernuniversität nutzten? Hilfe naht in Gestalt der neuen Fabrik-Serie für die Power-Core.

Von Harald Wittig

Die bisherigen Effekte der Software Power-Core gelten als klanglich hervorragend, haben aber einen Nachteil: schwierige Bedienung. Ohne mit gerümpfter Nase über den Dingen zu stehen, haben die Spezialisten von T. C. Electronic mit der Fabrik-Reihe ein völlig neues Konzept entwickelt, dass die Verwendung von Effekten so einfach wie nie zuvor machen soll. Dieses nennt sich einfach MINT (Meta Intuitiv Navigation Technologie), womit die berüchtigten Knöpfchen-Arien der Vergangenheit angehören sollen, ohne dass dies auf Kosten der Ergebnisse ginge.

Wer mit MINT arbeitet, so das Versprechen, erhält die gewünschten Ergebnisse ohne Umwege, denn Änderungen sind sofort hörbar – im Gegensatz zu anderen Plug-ins, wo die langwierige Einstellarbeit keine unmittelbar hörbaren Auswirkungen hat. Sehen, Einstellen und vor allem Hören gehören also eng zusammen. Die grundsätzliche Bedienung ist dabei preset-gesteuert: Der Benutzer wählt eine Voreinstellung aus und kann dann im linken Fenster, innerhalb des Dreiecks, die wenigen Parameter verschieben. Dabei bedarf es nicht mehr als einer intakten Maus und einem Paar einigermaßen guter Ohren.

Die beiden getesteten Plug-ins haben außer dem Bedienkonzept und der Bindung an die Power-Core-Plattform gemeinsam, dass sie lediglich für die Einzelspurbearbeitung, nicht aber fürs Mastering vorgesehen sind. Der Power-Core-Benutzer hat hierfür ohnehin schon eine exzellente Auswahl zur Verfügung (siehe hierzu den Power-Core Test in der Ausgabe 5 von Professional audio Magazin). Fabrik R ist ein reines Hall-Plug-in, das vier brandneue TC-Algorithmen zusammenfasst, während Fabrik C mit EQ, De-Esser, 3-Band Kompressor und Limiter eine Audiospur in einen üppig ausgestatteten Kanalzug verwandeln kann. Beide Plug-ins laufen sowohl auf Mac, als auch unter Windows. Unterstützt werden die Schnittstellen VST und Audio Untis, für RTAS (Pro Tools) ist weiterhin der Wrapper vonnöten.

Wer erstmals ein optionales Power-Core Plug-in installieren möchte, wird sich wundern: Es genügt nämlich nicht, die CD aus der Verpackung zu nehmen und eben mal die Software aufzuspielen. Denn die CD-ROMs enthalten die eigentlichen Plug-ins nicht. Wenn Sie auf den Installer klicken, öffnet sich ein Registrierungs-Fenster, wo verschiedene Daten einzugeben sind. Die Seriennummer, eine E-Mail-Adresse und die Registrierungs-Nummer der Power-Core-Hardware. Über einen Link gelangt der Nichtbesitzer zur T.C. -Webseite, wo er sein persönliches Plug-in anfordern darf. Eine Internet-Verbindung ist also unbedingt erforderlich. Wehe, die Power-Core-Hardware ist noch nicht registriert. Dann gibt es erst mal gar nichts.

Also zurück, die PCI-Karte oder die Firewire-Version registriert und aufs Neue versucht. Aha, das angeforderte Plug-in wird jetzt als personalisierte Version hergestellt, sobald das Paket fertig – dauert rund eine halbe Stunde –, wird eine E-Mail verschickt. Sie enthält einen Hyperlink zum Herunterladen der komprimierten Datei. Sie müssen also in jedem Fall online sein und sollten die Internetverbindung auch nicht zwischendurch beenden. Weshalb ist die Installation so umständlich? Warum ist es nicht möglich, die Plug-ins offline zu installieren und bis zur Registrierung als zeitlich begrenzte Demoversion zu nutzen?

Thomas Valter, Produktmanager bei T. C. Electronic, klärt auf: „Die optionalen Plug-ins für die Power-Core sind personalisiert und werden auf die Hardware jedes Benutzers maßgeschneidert. Natürlich machen wir das, um Raubkopien auszuschließen.″ Inzwischen kommt  das Unternehmen mit der neuen Betriebssoftware 2.0 den registrierten Power-Core-Usern aber  entgegen und stellt alle optionalen Plug-ins als Demoversion zum kostenlosen Download bereit. Der Benutzer hat die Möglichkeit ein Plug-in ausgiebig zu testen, da die Demoversion den vollen Funktionsumfang bietet. Valter weiter: „Der User hat 22 Arbeits-Stunden für eine Produktion zur Verfügung, es spielt also keine Rolle wann die Software installiert wurde.“ Daher der Tipp: Laden Sie sich die neue Betriebssoftware unbedingt herunter, so dass Sie in den Genuss des neuen kundenfreundlichen Angebots kommen.

Wenn die Pakete erst mal heruntergeladen sind, gibt es keine Probleme: Je nach Plattform das Paket entpacken und installieren, es wird dann sofort in den entsprechenden Ordner des Sequenzers abgelegt. Beim Test gab es allerdings ein Problem mit Logic Pro: Normalerweise werden alle Power-Core-Plug-ins automatisch vom TCAU-Patcher, der mit der Power-Core-Betriebssoftware installiert wird, gescannt und kompatibel zur Audio-Units-Schnittstelle gemacht. Die beiden Fabrik-Plug-ins wurden jedoch nicht von diesem speziellen Wrapper gescannt und sind daher nicht im Audio-Units-Ordner von Logic zu finden. Also muss der TCAU-Patcher manuell aktiviert werden. Etwas ärgerlich: Er wird im Utilities-Ordener versteckt und ist nicht etwa im Plug-in-Ordner zu finden. Es sei nach Auskunft von T. C. Electronic zudem höchst außergewöhnlich, dass der TCAU-Patcher unter OS X nicht automatisch arbeitet.

Für den Praxistest wird unter Logic Pro 7 ein Gedicht aus den Zigeunerweisen des spanischen Dichters Lorca vertont. Dabei illustriert die Musik den Text. Die eingesetzten Instrumente: Kohno Modell 30 J Professional Konzertgitarre, Pearl PF 661 E Querflöte und natürlich Stimme. Als Mikrofone kommen ein Sennheiser MKH 40 und ein Microtech Gefell M 300, verstärkt über die Gain-Station 1 von SPL zum Einsatz, als A/D-Wandler fungiert der Apogee Rosetta 200. Die zunächst trocken, ohne Effekte als Overdub aufgenommen Spuren werden nachträglich mit Fabrik R und C bearbeitet. Die Ergebnisse werden mit den Adam S 3 A Monitoren überprüft.

Vorab: Das neue Konzept überzeugt. Die Bedienung ist wirklich kinderleicht. Bei Fabrik R wählen Sie zunächst einen Algorithmus im linken Fenster aus. Für Vintage-Fans kommt nur der Plattenhall („Plate“) in Frage, draufgeklickt und schon ist die Spur mit einem guten, authentisch klingenden Hall-Effekt veredelt. Es gefällt nicht ganz? Kein Problem, gehen Sie ins rechte Fenster, den so genannten „Tweak-Bereich“ und verschieben sie die vier Parameter „R“ (Reverb), „C“ (Color), „M“ (Modulation) und „D“ (Distance). Mit „R“ wird „Decay“, also die Ausklingzeit des Halls und damit die Länge der Hallfahne eingestellt. Als Einstellbereich stehen Zeiten von zehn Millisekunden bis 20 Sekunden zur Wahl.

Mit der Maus wird das „R“ im Dreieck verschoben. Auf diese Weise erhalten Sie alle möglichen Zwischenwerte, die genaue Decay-Zeit wird unterhalb des Dreiecks auf der rechten Seite angezeigt. Gleichzeit verstellen Sie auch das Predelay, also die Verzögerung zwischen dem direkten Audio-Signal und dem Einsetzen des Halls. Je länger dieses Predelay, desto deutlicher wird das Direktsignal vom Hall abgegrenzt. Daraus ergeben sich interessante Effekte: Sie hören zuerst das trockene, den Hörer anspringende Signal, das danach in der Hallfahne allmählich verblasst. Falls Ihnen der simulierte Raumschall, technisch als Diffusfeld bezeichnet, nicht gefällt, können Sie über „M“ eine leichte Modulation beziehungsweise Veränderung vornehmen.

Mit dem Verschieben des „M“ verändern Sie die beiden Parameter „Modulation-Rate“ und „Modulation-Depth“. Das bedeutet, dass sowohl die Geschwindigkeit der Modulation als auch deren Intensität oder Stärke beeinflusst wird. Im Ergebnis verändert sich der Raumschall von sehr subtil bis deutlich härter, was den Hall sehr eigen klingen lässt. Je nach Einsatzgebiet und Klangvorstellung lässt sich auf diese Weise ein persönlicher Hallklang, vielleicht nach einem realen Vorbild (Proberaum) selbst nachbauen. Wenn Sie nun noch über „C“ die Klangfarbe des Halls einstellen, indem Sie dem Hall beispielsweise mehr Brillanz geben, indem Sie das „C“ in Richtung „HI-C“ (High-Color) verschieben und mit „D“ die gehörte Entfernung zur Schallquelle beeinflussen, haben Sie mit der Maus und Ihren Ohren ein eigenes, maßgeschneidertes Hall-Plug-in geschaffen. Experimentieren ist in jedem Fall empfehlenswert.

Ein richtiges Meisterstück ist beim Fabrik R der Algorithmus „Live“. Er wird am besten eingesetzt für live aufgenommenes Material, um die üblichen störenden Hintergrundgeräusche in der Hallfahne verschwinden zu lassen. Er klingt zwar etwas hell und nicht allzu fein – definitiv kein Halleffekt zur Spurveredlung – aber im Test können mit „Live“ tatsächlich störende Atemgeräusche des Instrumentalisten und Knarren des Stuhles bei den Mikrofonaufnahmen verborgen werden. Dass die Instrumentalspuren nach dieser Prozedur reichlich Hall-getränkt sind, passt gut zum Stück, da hier die Musik als klingende Wandmalerei verwendet wird.

In anderen Situationen ist natürlich ein wenig Einstellarbeit vonnöten, um die Aufnahme nicht im Hall zu ertränken und ihr somit jede Direktheit zu nehmen. Dank der einfachen Bedienung ist das kein Problem. Alte Power-Core-Hasen fragen jetzt natürlich: Brauche ich Fabrik R wirklich? Die Frage ist berechtigt. Denn: Im Software-Paket der Power-Core sind bereits zwei vorzügliche Hall-Effekte, der Classic Verb und der Mega Verb, enthalten. Im direkten Vergleich mit den vier neuen Hall-Algorithmen wird deutlich, dass Fabrik R die beiden bekannten Plug-ins nicht ersetzen kann. Beim MegaVerb, dessen bevorzugter Einsatzzweck ohnehin das Mastering ist, stellt sich die Frage nicht. Der Classic Verb jedoch, der als ausgezeichnet klingender Alleskönner auch für die Einzelspurbearbeitung eingesetzt werden kann, ist ein kaum zu überbietender Konkurrent. Im A/B-Vergleich stellt sich dann auch heraus, dass Fabrik R nur bei der Bedienung die Nase vorn hat. Klanglich reichen die neuen Algorithmen nicht an Classic Verb heran.

Bei Fabrik C sieht es dagegen anders aus. Hier stimmt der Klang und gerade das neue Bedienkonzept spielt hier voll seine Trümpfe aus. Viele fürchten sich vor dem Kompressor. Verständlich, denn die Einstellung dieses Effektgeräts gehört zu den schwierigsten Übungen im Studioalltag (siehe hierzu den Workshop, Seite XXX). Mit Fabrik C wird der Umgang mit dem Kompressor deutlich einfacher. Entscheiden Sie sich bei Gesang für den Full-Band-Modus, indem Sie das Häkchen im Tweak-Bereich neben 3-Band mit einem Mausklick entfernen. Klicken Sie das „S“ an und wählen Sie ein Preset, zum Beispiel Male Vocal, indem Sie das „S“ auf das entsprechende Quadrat ziehen. Der Kompressor ist da.

Wenn der Klang schon gefällt – wunderbar. Sollte die Spur allerdings übersteuert sein, dann lässt sich das Problem schnell lösen. Klicken Sie auf „G“ (Gain) und verschieben Sie das Symbol innerhalb des Dreiecks in vertikaler und horizontaler Richtung, bis alles perfekt klingt. Es ist verblüffend, wie schnell alles erledigt ist. Mit wenigen Schritten erhalten Sie eine Gesangsspur, die den Hörer richtig anspringt, ganz so wie es auf modernen Produktionen häufig zu hören ist. Das kommt natürlich auch der Testaufnahme zugute – das Lorca-Gedicht ist da, wo es sein soll: Im Vordergrund. Prima.

Der parametrische Vierband-Equalizer des Channel-Strips mit seinen vollständig steuerbaren Hoch- und Tiefpassfiltern erlaubt effektive und einfache Klangbearbeitung. Wenn Ihre Ohren beispielsweise eine allzu vordergündige Hochtonpräsenz wahrgenommen haben, können Sie über das Notch-Filter millimetergenau die Frequenz absenken und den Klang von Stimme oder Instrument verrunden. Benötigen Sie eher einen sanften Abfall, ist das Shelving-Filter die richtige Wahl. Einfach mit der Maus ziehen und hören – mehr ist nicht erforderlich.

Richtig gut ist auch der De-esser: Er arbeitet sehr unauffällig und ist mit dem Schieberegler denkbar einfach einzustellen, das Herumschrauben an mehreren virtuellen Drehreglern haben die Entwickler zur Freude des Anwenders abgeschafft. Obwohl der De-esser eigentlich störende Zischlaute bei Gesangsaufnahmen entfernen soll, schadet es nicht, ihn auch mal bei Instrumentalaufnahmen zu erproben. Zusammen mit dem Amount-Regler über den festgelegt wird, wie stark der betreffende Frequenzbereich unterdrückt werden soll, kann im Test dem Flötenton die Schärfe genommen werden. Bei der Konzertgitarre unterdrückt er ungewollte und störende, durch den Anschlag bedingte Obertöne wirksam.

Damit ist Fabrik C eine durchaus sinnvolle Ergänzung für die Power-Core, denn das Plug-in erleichtert die Arbeit erheblich und klanglich kann dieser Channel-Strip in jedem Fall überzeugen.

Fazit

Viel Lob und wenig Tadel.
MINT, das neue Bedienkonzept und der gute Klang beider Fabrik-Plug-ins können grundsätzlich gefallen. Vor allem Fabrik C ist eine gute Wahl für alle, die hohe Ansprüche an die Klangqualität stellen, denen jedoch die an traditionellen Hardware-Vorbildern orientierte Bedienung beispielsweise eines Kompressor-Plug-ins nicht zusagt. Fabrik R ist sicherlich ein gutes Hall-Plug-in. Nur kann es klanglich nicht mit den bekannten Plug-ins Classic Verb und Mega Verb konkurrieren. Es ist daher nur denen zu empfehlen, die Bedienkomfort zuoberst stellen. Ansonsten haben sich die Entwickler von T.C. Electronic für beide Fabrik-Plug-ins ein dickes Lob verdient. Die Installations-Prozedur ist allerdings ziemlich gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen nervend. Immerhin hat T. C. Electronic bereits nachgebessert, so dass unterm Strich das Positive überwiegt.

Der parametrische Vierband-Equalizer des Channel-Strips mit seinen vollständig steuerbaren Hoch- und Tiefpassfiltern erlaubt effektive und einfache Klangbearbeitung. Wenn Ihre Ohren beispielsweise eine allzu vordergündige Hochtonpräsenz wahrgenommen haben, können Sie über das Notch-Filter millimetergenau die Frequenz absenken und den Klang von Stimme oder Instrument verrunden. Benötigen Sie eher einen sanften Abfall, ist das Shelving-Filter die richtige Wahl. Einfach mit der Maus ziehen und hören – mehr ist nicht erforderlich.

Richtig gut ist auch der De-esser: Er arbeitet sehr unauffällig und ist mit dem Schieberegler denkbar einfach einzustellen, das Herumschrauben an mehreren virtuellen Drehreglern haben die Entwickler zur Freude des Anwenders abgeschafft. Obwohl der De-esser eigentlich störende Zischlaute bei Gesangsaufnahmen entfernen soll, schadet es nicht, ihn auch mal bei Instrumentalaufnahmen zu erproben. Zusammen mit dem Amount-Regler über den festgelegt wird, wie stark der betreffende Frequenzbereich unterdrückt werden soll, kann im Test dem Flötenton die Schärfe genommen werden. Bei der Konzertgitarre unterdrückt er ungewollte und störende, durch den Anschlag bedingte Obertöne wirksam.

Damit ist Fabrik C eine durchaus sinnvolle Ergänzung für die Power-Core, denn das Plug-in erleichtert die Arbeit erheblich und klanglich kann dieser Channel-Strip in jedem Fall überzeugen.

Zusammenfassung: Viel Lob und wenig Tadel.
MINT, das neue Bedienkonzept und der gute Klang beider Fabrik-Plug-ins können grundsätzlich gefallen. Vor allem Fabrik C ist eine gute Wahl für alle, die hohe Ansprüche an die Klangqualität stellen, denen jedoch die an traditionellen Hardware-Vorbildern orientierte Bedienung beispielsweise eines Kompressor-Plug-ins nicht zusagt. Fabrik R ist sicherlich ein gutes Hall-Plug-in. Nur kann es klanglich nicht mit den bekannten Plug-ins Classic Verb und Mega Verb konkurrieren. Es ist daher nur denen zu empfehlen, die Bedienkomfort zuoberst stellen. Ansonsten haben sich die Entwickler von T.C. Electronic für beide Fabrik-Plug-ins ein dickes Lob verdient. Die Installations-Prozedur ist allerdings ziemlich gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen nervend. Immerhin hat T. C. Electronic bereits nachgebessert, so dass unterm Strich das Positive überwiegt.

Erschienen in Ausgabe 07/2006

Preisklasse: Oberklasse
Preis: 347 €
Bewertung: gut – sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut

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