Sanfter Dynamik-Meister

Exzellent klingendes Boutique-Outboard muss nicht immer etwa aus Deutschland, Groß-Britannien oder den USA kommen. Diesen Beweis will der polnische Hersteller IGS Audio mit seinem Tubecore-Mastering-Kompressor unter Beweis stellen. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und manch pfiiffiges Extra entdeckt.

Von Georg Berger

Wer abseits von der beliebten VCA-Variante mal was anderes in Sachen Dynamik-Reduktion ausprobieren möchte, dem bieten sich als Alternativen Opto- oder Vari-Mu-Kompressoren. Letztgenannte realisieren die Reduktion über eine Elektronenröhre, die sich in Abhängigkeit zum Signalpegel adaptiv reguliert. Beide historischen Bauprinzipien sind dabei für ihr weiches und organisches Regelverhalten bekannt. Die Mutter aller Vari-Mu-Kompressoren, der Fairchild 670 ist jedoch schon längst nicht mehr zu bekommen und die Modelle, die noch funktionstüchtig sind, werden von ihren Besitzern wie der eigene Augapfel gehütet. Um die Nachfrage dennoch zu befriedigen, hat der Pro-Audio-Markt bereits schon länger reagiert in Form diverser Nachbauten, die sich mehr oder weniger nah am originalen Fairchild-Design orientieren. Als Beispiele seien der Manley Variable Mu Compressor, der in Heft 5/2014 getestete Fredenstein 660 oder der in Heft /2013 getestete originale Fairchild Nachbau Faircomp 670 von Mode Machines (jetzt Black Cat Audio Jaguar 670) genannt. Solche Prozessoren sind allerdings nicht gerade zum Schnäppchenpreis erhältlich, zumal sie als Boutique-Geräte mit erlesenen Bauteilen aufwarten. So zahlt man für den zweikanaligen Manley und den einkanaligen Fredenstein rund 4.000 Euro und der Mode Machines/Black Cat Audio geht sogar für über 14.000 Euro über die Ladentheke. Vari-Mu Kompressoren kosten nun einmal ihr Geld. Unser Testkandidat, der zweikanalige Tubecore 3U des polnischen Herstellers IGS Audio will im Konzert der edlen Vari-Mu-Kompressoren künftig ebenfalls mitspielen und legt mit geforderten rund 3.000 Euro die Messlatte in Sachen Preis schon einmal auf ein neues Niedrig-Niveau. Zusätzlich will der primär fürs Mastering ersonnene Tubecore – das Gerät trägt zusätzlich die Bezeichnung „Mastering Edition“ – mit einer integrierten M/S-Matrix, Parallel-Kompression und als besonderes Highlight mit der Möglichkeit zur Klang-Modifikation durch simplen Röhren-Austausch punkten. Was das alles taugt, hat der finale Hör- und Praxistest noch zu zeigen. Doch wie immer schauen wir als erstes auf die Ausstattung, Bedienung und Verarbeitung.

Der Kompressor kommt im üblichen Tonstudio-Schwarz und ist im 19-Zoll-Format gewandet, wobei er – Die Bezeichnung verrät es schon – drei Höheneinheiten im Rack für sich beansprucht. Den Platz braucht er auch, denn die Frontplatte wird von riesigen Drehknöpfen und zwei VU-Metern eingenommen, die dem Dynamik-Dompteur das Flair der 1950er-Jahre verleiht. Vintage as Vintage can, gilt offensichtlich auch für die Optik bei IGS Audio. Mit rund fünf Kilo zählt der Tubecore zu den echten Schwergewichten und das trotz seiner geringen Einbautiefe von rund 17 Zentimetern. Und dabei ist der Netztrafo noch nicht einmal mit an Bord. Der kommt in einem externen, rechteckigen Gehäuse, das selbst auch noch einmal zwei Kilo auf die Waage bringt und über einen Sieben-Pin-Anschluss mit dem Kompressor verbunden wird. Das hat schon Militär-Qualitäten. Allerdings müssen wir an dieser Stelle schon meckern, denn der Masse-Pin des Trafo-Kabels befindet sich auf gleicher Höhe zu den übrigen Pins, was bedenklich ist. Sollte der Netztrafo, der über einen eigenen Schalter verfügt, in Betrieb sein, könnte die Elektronik beim Aufstecken des Kabels unter Umständen Schaden nehmen. Daher sollte bei der Inbetriebnahme peinlich darauf geachtet werden, den Netzstecker erst nach der kompletten Verkabelung des Tubecore in die Buchse zu stecken.

Ein Blick ins Innere zeigt ein akkurat aufgeräumtes Layout der Elektronik-Elemente. Deutlich zu sehen ist der Carnhill-Eingangs-Übertrager sowie der Ausgangs-Übertrager von Sowter, beides Komponenten, die für hochwertigen Klang stehen. Ebenfalls auffällig: Hinter sämtlichen Drehgebern werkeln Drehschalter, die akkurat mit entsprechenden Widerständen bestückt sind. Ein- wie Ausgangsseitig kommen je zwei Röhren zum Einsatz. Unser Testgerät kommt mit vier NOS (New old Stock) 6N1P-EW-Trioden ukrainischer Fertigung. Daneben ist es aber auch möglich, im Eingang stattdessen 6BC8 oder 6BZ8-Röhren von General Electric einzusetzen, die laut Hersteller eine tighte, transparente Kompression erzeugen. Es lassen sich aber auch 6386-Doppel-Trioden verwenden, DIE Röhre, die maßgeblich für den Fairchild-Sound verantwortlich zeichnet oder auch 5670-Röhren, die eine eher dunkel gefärbte, mächtige Kompression erzeugen sollen. Wichtig: Die Röhren sollten gematcht sein und exakt die gleichen Werte aufweisen, damit es keine Ungleichheiten in den Kanälen gibt. Auf Nachfrage teilt uns Igor Sobzcyk mit, dass die Röhren, bis auf das 6386-Modell, auch bei IGS Audio geordert werden können. Preis pro Stück: rund 10 Euro. Für die 6386-Doppeltriode, etwa der Nachbau des slowakischen Herstellers JJ Electronic, der auch im Fredenstein-Kompressor werkelt, wird hingegen ein Preis von rund 100 Euro pro Stück aufgerufen.

Der Röhrenwechsel geht dabei völlig simpel über die Bühne. Dazu begeben wir uns auf die Rückseite des Tubecore 3U: Sämtliche Röhren ragen zu rund einem Viertel aus dem Gerät heraus, so dass sie sich leicht anfassen und aus den Sockeln ziehen lassen. Wichtig: Beim Röhrentausch muss darauf geachtet werden, dass die oben beschriebenen Röhren-Modelle in die entsprechend beschrifteten Sockel eingesetzt werden. So müssen die 6N- und 6B-Röhren in die Sockel ganz rechts eingesetzt werden. Die 65er- oder 63er-Röhren in die Sockel direkt links daneben. Dabei gilt: Es dürfen maximal vier Röhren – je zwei für Ein- und Ausgang – im Einsatz sein. Doppelbelegungen im Eingang führen zu nichts. Einige Anwender werden mit Sicherheit auf die Idee kommen und abseits der empfohlenen Röhren-Modelle Experimente mit anderen Glaskolben anstellen wollen. Auf Nachfrage rät uns Igor Sobczyk jedoch dringend davon ab, da es zu Kurzschlüssen kommen und der Kompressor ernsthaft Schaden nehmen könnte.

Allerdings müssen wir erneut meckern: Denn so bequem der Röhrenwechsel durch direkten Zugriff auf die Glaskolben auch ist, finden wir diese Lösung ebenfalls bedenklich. Bei unsachgemäßem Transport oder Handling drohen sie nur allzu leicht abzubrechen, ganz zu schweigen davon, dass die beiden unbelegten Röhrensockel nicht durch eine Abdeckung vor Staub geschützt sind. Wir hätten uns deshalb eine Abdeckung oder ein Gitter gewünscht, das die Röhren vor Beschädigung schützt.

Ansonsten wird die Rückseite noch von vier XLR-Buchsen für Ein- und Ausgänge sowie dem Trafo-Anschluss beherrscht. Sidechain-Eingänge sind Fehlanzeige. Bei näherem Blick findet sich jedoch noch eine Reihe von Löchern im Blech, die Zugang zu winzigen Stellschrauben im Inneren gewähren. Die mit „Zero Meter“ beschrifteten Schraubenöffnungen erklären sich von selbst: Darüber lassen sich die VU-Meter auf 0-dB kalibrieren, was nach dem Austausch von Röhren anempfohlen wird. Die mit „W/D“ beschrifteten Stellschrauben erlauben hingegen ein Ausbalancieren des Wet/Dry-Anteils für die Parallel-Kompression. Gleich dazu noch mehr. Zu den Stellschrauben in nächster Nähe zu den Röhren-Sockeln schweigt sich Sobczyk allerdings aus. Auch im Handbuch wird darüber nichts vermerkt, weshalb wir besser auch die Finger davon lassen. Stattdessen schauen wir uns jetzt einmal an, was der Tubecore 3U Mastering Edition an Einstellmöglichkeiten offeriert.

Das Layout der Bedienelemente auf der Frontseite ist gleichsam übersichtlich wie zweckmäßig ausgelegt, wobei für jeden Kanal ein identischer Satz an Parametern bereitsteht. Links geht’s los mit den VU-Metern, die jedoch ausschließlich den Grad der Dynamik-Reduktion anzeigen. Schön wäre noch die Umschaltmöglichkeit zwischen Ein- und Ausgangspegel gewesen, was mittlerweile nicht nur auf virtueller Ebene zu einem Standard-Feature zählt. Direkt daneben finden sich Kippschalter, die wahlweise ein Hochpassfilter auf Bypass schaltet, bei 60 oder 120 Hertz im Sidechain aktiviert, um tieffrequente Anteile aus der Kompressions-Steuerung zu nehmen. In der Mitte dazwischen erlaubt ein Drehschalter das Umschalten des Betriebsmodus zwischen Stereo und Mitte-Seite. Sehr schön: Der Schalter besitzt zwei Bypass-Stellungen, je eine in direkter Nachbarschaft zu einem der beiden Modi, so dass für A/B-Vergleiche nicht ständig zwischen den Modi geswitcht werden muss, um auf Bypass zu kommen. Ein einzelner Schaltvorgang reicht. Das mag vielleicht banal sein, unterstützt den Workflow und Bedienkomfort aber ungemein.

Weiter geht’s mit den Input-Reglern, die – typisch für Kompressoren dieser Bauart – eine Doppelfunktion einnehmen: Sie sorgen für eine Verstärkung des eingespeisten Signals und fungieren gleichzeitig auch ähnlich dem Ratio-Parameter, der hier allerdings fehlt. Hierbei gilt: Je höher die Eingangsverstärkung und je heißer das Signal in die Schaltung gespeist wird, desto stärker die Kompression. Als nächstes sind die Zeitparameter an der Reihe, sprich Attack und Release, die ebenfalls über Drehschalter mit jeweils sechs fest voreingestellten Zeitwerten aufwarten (siehe Steckbrief), gefolgt vom Threshold-Regler, der ebenfalls mit nur sechs wählbaren Werten nicht viel Spielraum zum Einstellen gewährt.
Hinter dem mit „Output“ betitelten Regler wird die Aufholverstärkung realisiert und der Mix-Regler am rechten Rand erlaubt das Austarieren zwischen durchgeschleiftem Original- und Effekt-Signal. Ab Werk ist der Regler so eingestellt, dass bei Linksanschlag das unbearbeitete Signal anliegt und bei Rechtsanschlag ausschließlich das Effekt-Signal. Wem der Regelweg zu lang sein sollte, kann mit Hilfe der Stellschrauben – siehe oben – dies jedoch angleichen, ein ebenfalls kleines, aber feines Feature.

Im obligatorischen Messtest schlägt sich der Tubecore 3U bestens und bestätigt zumindest in dieser Disziplin seinen hohen Anspruch. Wie für ein Röhrengerät zu erwarten zeigt das FFT-Spektrum die charakteristischen Ausschläge bei den zweiten und dritten harmonischen Oberwellen, die bis etwa -55 Dezibel reichen. Peaks bei k4 und k5 folgen, die jedoch bis maximal -82 Dezibel reichen. Ansonsten liegt der Noisefloor im relevanten Bereich zwischen -90 bis -100 Dezibel, was ein hervorragendes Ergebnis ist. Einzig ein Ausschlag bei 50 Hertz ragt bis hinauf auf etwa -88 Dezibel, was auf Netzbrummen hindeutet, aber letztlich nicht ins Gewicht fällt. Fremd- und Geräuschspannungen sind für ein Gerät dieser Klasse ebenfalls exzellent. Sie erreichen Werte von 76,4 und 83 Dezibel. Wie zu erwarten zeigt sich auch der Kurvenverlauf nach Messung des Klirrfaktor charakteristisch: Im Höhenbereich liegen die Werte bei sehr guten 0,02 beziehungsweise 0,6 Prozent. Im weiteren Verlauf zum Bass steigt die Kurve allmählich bis auf etwa 0,6 Prozent, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Andere Röhrengeräte liefern da mitunter deutlich höhere Werte und weisen den Tubecore 3U zumindest nach diesem Ergebnis als subtilen Klangfärber aus. Einzig die Werte nach Messung der Gleichtaktunterdrückung fallen aus dem Rahmen: Im Bass bei sehr guten -85 Dezibel beginnend, nimmt die Messkurve einen schnurgeraden diagonalen Verlauf, der im Höhenbereich bei etwa -23 Dezibel endet. Da hätten wir durchaus besseres erwartet. Lange Kabelstrecken sollten also nach Möglichkeit vermeidet werden. Alles im Lot heißt es hingegen beim Kompressionsverhalten: Die Kompressions-Kennlinie zeigt ein überaus sanftes Reduzieren des Pegels mit einer ausgeprägten und weiten Soft-Knee-Charakteristik. So soll es sein. Alles in allem heimst der Tubecore 3U ein gutes bis sehr gutes Ergebnis im Messtest ein.

Im Hör- und Praxistest zeigt sich der Tubecore 3U vom Fleck weg wie ein vornehmer britischer Gentleman mit feinen Manieren und distinguiert vornehmer Zurückhaltung. Doch vorher gilt es, sich in Geduld zu üben, denn der Kompressor braucht erst einmal seine Zeit – etwa 15 Minuten – damit die Röhren auf Betriebstemperatur kommen. Dabei gilt: Zuerst den Schalter am Netztrafo auf On stellen und dann den Schalter am Kompressor von Standby auf On umlegen. Ist dies geschehen kanns losgehen. Dank der konsequent als Drehschalter ausgeführten Bedienelemente ist das Reproduzieren von Einstellungen im Test ein Klacks. Etwas lästig ist hingegen, dass der Tubecore 3U ausschließlich im Dual Stereo-Modus läuft, will heißen, im Stereobetrieb müssen wir denselben Parameter stets zweimal einstellen, was aber dank der Drehschalter präzise realisiert wird. Vorteil: die Stereokanäle können bei Bedarf separat bearbeitet werden, was im M/S-Modus logischerweise unabdingbar ist. Wie bereits angedeutet, ist der Modus-Schalter mit den beiden Bypass-Stellungen im Test ein wahrer Segen. Kontrollen der gemachten Einstellungen geraten dadurch merkbar angenehmer.

Angenehm ist auch das richtige Stichwort in Sachen Klang und Regelverhalten. Ganz gleich ob wir ganze Mixe, Subgruppen oder auch Einzelsignale durch den Kompressor leiten, er besticht stets durch ein wunderbar organisches Verdichten des Programm-Materials, was auf eine beinahe schon magische Art und Weise geschieht. Denn die Binnendynamik und Lebendigkeit der Signale bleibt unangetastet. Es stellt sich vielmehr der Eindruck ein, dass die Signale kompakter zusammenrücken, was gerade bei Drum-Subgruppen auffällt. Dynamik-Unterschiede in Mixen nivelliert der Tubecore ebenfalls auf eine bemerkenswert subtile Weise, bei der sich beim oberflächlichen Hörvergleich zunächst kein Unterschied einstellen will. Erst beim genauen Hinhören offenbart sich die wahre Macht des polnischen Dynamik-Dompteurs, was ein Blick auf die Pegelanzeigen in der DAW noch einmal bestätigt: Denn trotz vermeintlichen Gleichstands, sind die Pegel nachweislich gezügelt, wobei die Lautheit gleichzeitig erhalten bleibt. Mit diesen Qualitäten empfiehlt sich der Tubecore 3U ohne Wenn und Aber fürs Mastering, wenn es um den letzten Feinschliff geht. Als Sounddesign-Werkzeug ist er im Umkehrschluss jedoch wenig geeignet. Ganz gleich was wir einstellen, der sanftmütige Pole nimmt selbst absichtliche Fehlstellungen klaglos hin und weigert sich beharrlich mit den allseits berüchtigten Kompressor-Artefakten und Verzerrungen in den Vordergrund zu preschen. Kompressions-Pumpen ist also Fehlanzeige, zumindest mit den 6N1P-Röhren. Ob und wie das bei Einsatz der anderen Röhren der Fall ist, müssen wir unbeantwortet lassen. In Sachen Grundsound stellt sich hingegen ein seidiger Glanz ein, der auf den Höhen liegt und alles klingt erwartungsgemäß angenehmer, runder und auch schöner, ganz so wie dies von einem Röhrengerät erwartet wird.

Fazit
Mit dem Tubecore 3U in seiner Mastering-Edition legt der polnische Hersteller IGS Audio einen äußerst fein klingenden Vari-Mu-Kompressor vor, der sich mit seinem subtilen Regelverhalten, Röhrensound at its best mit feinem, seidigen Klang, bestens im Mastering macht und sich als Präzisions-Werkzeug für feindynamische, unhörbare Korrekturen empfiehlt. Gleichzeitig hat es der Hersteller geschafft, moderne Features wie Sidechain-Filter, M/S-Matrix und Parallel-Kompression erfolgreich in ein historisches Schaltungs-Design zu integrieren, was dem Prozessor einen ordentlichen Schub in Sachen Flexibilität gibt. Gleiches gilt auch für den Klang und das Regelverhalten, das sich durch simplen Röhrentausch ruckzuck modifizieren lässt und aus einem, bei Bedarf gleich vier Kompressoren macht. Das Experiment „Vintage trifft Moderne“ ist dabei erfolgreich geglückt und im Vergleich zu den Platzhirschen sogar auch noch recht günstig.

Erschienen in Ausgabe 10/2014

Preisklasse: Spitzenklasse
Preis: 2990 €
Bewertung: sehr gut
Preis/Leistung: gut – sehr gut

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