Vintage im Doppelpack

Feinen Fredenstein-Sound mit Vintage-Charakter gibt es ab sofort auch in kompakten Desktop-Gehäusen, die in Form der brandneuen V.A.S. Serie daherkommen. Wir haben für Sie die beiden Debütanten MicPre und Compressor im Doppelpack getestet.

Von Johannes Dicke

Klangvolle Freundschaft
Seit geraumer Zeit machen Fredenstein nun schon mit attraktiven Produkten auf sich aufmerksam, die nicht nur durch ihr edles Äußeres, sondern vor allem auch mit stetigem Wohlklang glänzen. Hinter dem Goldsound stecken Fred „Fredenstein“ Schuckert und Jürgen „Mühlenstein“ Meyer, zwei Audio-Enthusiasten, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, hochwertigen Studiosound unters Volk zu bringen. Die beiden kennen sich seit dem gemeinsamen Studium der Nachrichtentechnik Ende der 1970er Jahre. Zu dieser Zeit betreiben sie bereits ein eigenes Tonstudio und entwickeln auch schon selbst Aufnahmetechnik, wie beispielsweise die Elektronik für eine Studer B77 Bandmaschine. Viele Jahre später verwirklichen Schuckert und Meyer mit ihrer Firma Fredenstein ihren Traum von der eigenen Tontechnik-Marke, was in der Folge die Studiowelt um einiges an grandiosem Gerät bereichert. In der Zwischenzeit ist Fred zunächst in die USA und schließlich weiter in die taiwanesische Hauptstadt Taipei gezogen, wo auch die Fertigung der Technik stattfindet. Deren Entwicklungsarbeit verläuft ganz zeitgemäß zusammen mit Jürgen Meyer via Internet. Die so entstandene Produktpalette kann sich schließlich mehr als sehen lassen: Neben ausgefallenen Geräten, wie einem Röhren-Kompressor im Fairchild 660/670 Stil oder dem Röhren-Preamp F676, wird vor allem abseits des 19 Zoll Standards allerhand geboten (siehe Tests in den Heften 02 und 05/2014). Nicht nur eine Vielzahl eigens entwickelter API-500-Module, nebst passender Racks sind mittlerweile erhältlich, sondern neuerdings auch unsere beiden V.A.S.-Testkandidaten. Unter dem Motto „Vintage Analog Sound“ wurde die hochwertige Technik der hauseigenen 500er Module Artistic MicPre und Artistic Comp in desktoptaugliche 8,5 Zoll Gehäuse verpflanzt. Das wiederum macht die Fredenstein´schen API-Module ab sofort auch all den Producern zugänglich, die eben nicht über ein entsprechendes Racksystem verfügen. Doppelt schmackhaft: Trotz extra Gehäuse können beide Geräte mit besonders attraktiven Anschaffungspreisen aufwarten, ist doch der V.A.S. Compressor bereits für rund 320 Euro (UVP) und der V.A.S. MicPre sogar für gerade mal 280 Euro (UVP) zu haben. Zudem haben sich die Entwickler nicht lumpen lassen und einige sinnvolle Zusatzfunktionen eingebaut, denn es war noch genügend Platz übrig in den neuen Gehäusen. Was es unter anderem damit auf sich hat, erfahren Sie gleich in unserem Feature-Check.

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