
Die Mikrofonspezialisten von Austrian Audio erfreuen uns regelmäßig mit tollen Produkten. Doch diesmal gehen die Wiener in die Vollen: Das OC-S10 soll nicht weniger als ein Referenzmikrofon sein.
Text und Fotos von Harald Wittig
Nach der Schließung von AKG in Wien gründete ein Kernteam von 22 ehemaligen AKG-Mitarbeitern 2017 Austrian Audio. Sehr schnell hat sich das junge Unternehmen zu einer festen Größe unter den Mikrofon-Herstellern etabliert. Denn die Praktiker erkannten schon bald, dass die Produkte der Wiener die Expertise ihrer Entwickler bestens widerspiegeln: Wer ein Mikrofon – oder auch einen der ebenfalls bislang sehr überzeugenden Kopfhörern – erwirbt, weiß, dass er sehr gute Schallwandler für die eigene Kreativ-Arbeit hat. Zu den Fans von Austrian Audio gehören von Anfang an auch wir, weswegen wir direkt Feuer und Flamme waren, als die Wiener eine neues Spitzenmikrofon ankündigten: Das OC-S10 sei ein Großmembran-Kondensatormikrofon, entwickelt für die Aufnahme von Gesang und Instrumenten mit „unvergleichlicher Präzision“. Als wir das OC-S10 dann auf der LEATcon 2025 zu Gesicht bekamen, haben wir uns direkt, aufs erste Hinsehen verliebt. Denn Austrian Audios neues Flaggschiff ist einfach ein wunderschönes Mikrofon, das so modern wie edel aussieht und bei jedem Mikrofon-Freund für sofortige Erhöhung der Puls-Frequenz sorgt. Nun ist es da, bereit zum Test, und wir ermahnen unsere Herzen still zu schweigen, um das österreichische Mikrofon sachlich zu besprechen und zu bewerten. Fangen wir auch direkt mit dem empfohlenen Verkaufspreis an. Der beträgt exakt 2650 Euro, was auch ziemlich genau der Straßenpreis ist und insoweit schon mal klarstellt, dass wir es mit einem hochwertigen Mikrofon zu tun haben. Welches in den Wettbewerb mit etablierten Stars und Studio-Legenden vor allem deutscher Provenienz tritt – Namen wollen wir an dieser Stelle mal nicht nennen – und hinsichtlich des Gebotenen nicht mal besonders teuer erscheint. Immerhin wird das OC-S10 von Hand bei Austrian Audio in Wien gefertigt. Angesichts dieses Preises fragen wir doch direkt nach und Senior Produkt Manager Philipp Schuster antwortet: „In der Tat ist es nicht einfach ein solches Produkt, das in Österreich hergestellt ist, zu diesem Preis anzubieten. Es war uns aber wichtig, das OC-S10 zu einem Preis anzubieten, der auch für die Betreiber kleinerer Studios nicht prohibitiv hoch ist. Wir versprechen uns damit auch einen Nebeneffekt: Das OC-S10 soll auch die Marke Austrian Audio bekannter sowie beliebter machen und belegen, dass sich ein Blick in unser Portfolio immer wieder lohnt.“ Was wir hiermit zur wohlwollenden Kenntnis nehmen und im Gedächtnis behalten mögen. Nachdem wir übers Geld geredet haben, befassen wir uns nunmehr mit dem Mikrofon als solchem.

Die CKR12-KAPSEL optimal hervorgehoben
Das OC-S10 ist ein Großmembran-Kondensatormikrofon mit umschaltbarer Richtcharakteristik. Es bietet gleich fünf an der Zahl, nämlich Kugel, Niere, Breite Niere, Hyperniere und Acht. Damit noch nicht genug, denn das OC-S10 erlaubt, wie schon sein Geschwister OC818, in Einstellung „Niere“ die Signale der beiden randpolarisierten, Rücken an Rücken montierten Nieren-Kapseln getrennt herauszuführen und aufzunehmen. Mit dem kostenlosen Austrian Audio-Plug-in „PolarDesigner“ lassen sich dann in der Post-Produktion neue Polardiagramme und damit andere Klänge erzeugen. Nein, das lässt sich mit einem Equalizer nur annähernd nachbilden, handelt es sich doch bei der Frequenzabhängigkeit der verschiedenen Richtcharakteristiken um ein Phänomen, das im Schallfeld entsteht. Ja, dazu wäre noch viel zu sagen und der PolarDesigner erinnert sehr an das Polar Flex-System von Schoeps. Gegebenenfalls werden wir in einer der kommenden Ausgaben auf das Austrian Audio-Plug-in zurückkommen. Heute, wo es um das OC-S10 geht, wollen wir betonen, dass, anders als beim OC818, beide Signale via Standard-XLR-Kabel ausgegeben werden – Praxisfreundlichkeit in Reinform, das schätzen wir.

Die Kapsel als klangliches Herzstück jedes Mikrofons verdient selbstverständlich einige Bemerkungen. Bei der CKR12 handelt es sich um eine handgefertigte Keramikkapsel, die tatsächlich eine Neuinterpretation der legendären CK12 von AKG darstellt. Die CKR12 gilt bereits als Meisterstück des Kapselbaus, soll, nach dem Bekunden von langjährigen AKG-Anwendern den alten Nylon-CK12-Kapseln in puncto Klarheit deutlich überlegen sein und liefere einen kraftvolleren, artikulierten Klang. Aber auch die Messing-CK12-Kapseln hätten eine andere Klangsignatur: Die CKR12 klänge etwas ‚sanfter‘. Nun gibt es die CKR12 schon etwas länger und wir fragen uns, was Austrian Audio angestellt hat, dass die bewährte Kapsel im OC-S10 zu besonders großer Klangform aufzulaufen vermag. Wurde die Kapsel eventuell speziell für den neuen Star im Programm optimiert? Dazu erklärt Philipp Schuster: „In diesem Zusammenhang sprechen wir nicht von Optimierung, sondern von Hervorhebung: Wir haben die CKR12 im OC-S10 ohne Rücksicht auf Bauraum und Gewicht in einen möglichst offenen Freiraum gestellt. In Kombination mit dem völlig überarbeiteten Elektronikdesign des Mikrofons – es enthält faktisch eine ‚schnellere‘ Verstärkerstufe – kann unsere CKR12 all ihre vorteilhaften Eigenschaften im OC-S10 perfekt ausspielen.“ Klingt doch spannend oder? Wichtig ist auch schon jetzt zu erwähnen, dass es den Entwicklern nicht darum ging, einen oder mehrere Mikrofonklassiker nachzuahmen oder auch nur als direktes Vorbild zu haben. Der Senior Produktmanager dazu: „Dass sich unser OC-S10 an den großen Mikrofonen messen lassen muss, ist keine Frage. Selbstverständlich kennen und schätzen wir diese Mikrofone alle. Doch unser Anspruch war es, ein Mikrofon zu entwickeln, das in einigen Jahren andere nachzuahmen versuchen werden. Wir hatten zwar die Großen im Blick, waren aber stets bestrebt, ein Mikrofon mit eigenem Charakter zu entwickeln, das dem Künstler – Musiker und Tonschaffenden – möglichst viel Freiraum zur Verwirklichung seiner Ideen gibt.“

Extrem pegelfest
In puncto Ausstattung kann das OC-S10 reichlich stolz auf sich sein: Es gibt ein dreistufiges Hochpassfilter mit den Grenzfrequenzen 40, 80 und 160 Hertz. Dabei ist die Flankensteilheit der Filter unterschiedlich: Bei 40 und 80 Hertz beträgt sie 12dB/Oktave, wir haben es also mit Filter zweiter Ordnung zu tun. Beim 160 Hertz-Hochpassfilter beträgt die Flankensteilheit bei 160 Hertz 6dB/Oktave – also ein Filter erster Ordnung -, während sie unter 80 Hertz wieder 12dB/Oktave beträgt.
Auch eine Vordämpfungs-Funktion fehlt nicht: Sie gestattet die Dämpfung des Eingangssignals um wahlweise 10 oder 20 dB. Daraus ergibt sich ein beeindruckender Grenzschalldruckpegel. Der beträgt schon ohne Vordämpfung 147 dB SPL, was für ein Kondensatormikrofon Spitze ist. Wir denken direkt an das AKG C414, an dessen Topwerte das OC-S10 locker heranreicht. Mit aktivierter -20 dB-Vordämpfung entspricht der Grenzschalldruckpegel herausragenden 157 dB SPL – ein absoluter Spitzenwert. Dem Edelmikrofon darf also die Mikrofonierung von Gitarrenboxen sowie Perkussion und Schlagzeug anvertraut werden.
Filter und PAD werden beide nicht über die gängigen Kippschalterchen, sondern über Ringe am Gehäuse eingestellt. Ebenso erfolgt die Einstellung der fünf Richtcharakteristiken. Das gefällt uns sehr gut, zumal das Anfassgefühl der Drehschalter und des Mikrofongehäuses an sich von ganz eigener Qualität ist: Das Gehäuse ist mit einem sich samtig anfühlenden schwarzen Mattlack sehr sauber versiegelt, die Schalter rasten mit einem dunklen Klicken geschmeidig ein. Es ist ein Hochgenuss, nur mit dem Mikrofon und seinen Einstelloptionen zu spielen. Dabei ist es nicht weniger eindrucksvoll groß. Es dürfte sich um eines der größten Kondensatormikrofone überhaupt handeln. Seine Abmessungen erinnern an gewisse Vintage-Röhrenmikrofone – nein, nicht an das AKG C12 -, während das Gewicht mit 710 Gramm weitaus moderater ausfällt.
Eigene Halterung und HighEnd-Popfilter
Für die optimale Montage am Stativ gibt es eine perfekt für das Mikrofon maßgeschneiderte Halterung. Die ist wie das OC-S10 lackiert, welches einfach eingeschraubt wird. Dann ist der feine Schallwandler gesichert und gleichzeitig elastisch gelagert. Das ist dann auch die einzige Gemeinsamkeit mit den gängigen Spinnen. Die übertrifft die OC-S10-Halterung funktional und konstruktiv weit. Die trittschallfeste Lagerung erfolgt über besondere Gummis, die selbstverständlich auswechselbar sind. Ersatz findet sich in einem kleinen Säckchen, das zum Lieferumfang gehört.

An der Halterung wird auch der mitgelieferte Popschutz angebracht. Die Kraft starker Neodymium-Magnete halten den Popschutz mit seinem aus einem porösen Metallschaum bestehenden Schutzschirm im optimalen Abstand zu Schutzkorb und dahinter befindlicher CKR12-Kapsel. Der Popschutz macht rein optisch richtig was her – ein echter Blickfang auf der LEATcon – und ist eine Meisterleistung des, womöglich sogar ein neuer Meilenstein im Popschutz-Design. Denn anders als bei herkömmlichen Pop-Filtern entstehen dank des speziellen Materials keine durch Reflektionen hervorgerufenen harte Kammfilter. Stattdessen sorgen Brechung und Ableitung des porösen Metallmaterials, dass Plosivlaute ohne klangverfälschende Hochfrequenz-Artefakte zur Kapsel gelangen,. Philipp Schuster ergänzt: „In der Tat suchten wir nach einer Lösung, die den Klang der Kapsel nicht verfälscht. Umso glücklicher sind wir, dass wir mit diesem besonderen Pop-Filter eine gute Lösung entwickeln konnten und das Material auch unseren Qualitätsanforderungen entspricht.“

Von sehr guter Qualität sind auch der stabile Transportkoffer, in dem sich Halterung, Pop-Filter sowie die Holzschatulle, in dem das Mikrofon zur Ruhe gebettet und nochmals geschützt wird, befinden. Das Innere des Koffers ist mit Schaumstoff gepolstert, die Einzelteile sowie die Mikrofonschatulle haben ihren vorgesehenen, passgenau ausgeschnittenen Aufbewahrungsplatz. Zu jedem einzelnen OC-S10 liefert Austrian Audio ein Zertifikat im Umschlag, dass auch Individual-Messschriebe der Frequenzgänge aller fünf Richtcharakteristiken zeigt. Die sind geprägt von einer Senke bei sieben Kilohertz, davor und drüber – außer bei der Acht – kommt es zu Anhebungen, die bei den meisten Großmembran-Mikrofonen zu sehen sind und keine besonderen Auffälligkeiten darstellen. Am Linearsten verlaufen die Kurven bei Breiter Niere und Niere – jedenfalls bis drei Kilohertz. Ansonsten haben wir es mit Bilderbuch-Frequenzgängen für ein Großmembran-Mikrofon mit umschaltbarer Richtcharakteristik zu tun. Das gilt ebenso für die Polardiagramme, die sich in der übrigens sehr guten Bedienungsanleitung finden. Die sind allerdings Pauschalangaben, denn das Handbuch gibt es nur zum Download im PDF-Format.
Wichtiger sind ohnehin die Werte für Empfindlichkeit und Eigenrauschen. Mit einem Ersatzgeräuschpegel von acht dB-A gehört das OC-S10 eindeutig zu den besonders rauscharmen Kondensatormikrofonen. Werte bis zehn db-A sind spitze, wir haben es also eindeutig mit einem Spitzenmikrofon zu tun. Dagegen beträgt die Empfindlichkeit lediglich 14mV/Pa, was im Vergleich zu anderen Großmembran-Kondensatormikrofonen etwas geringempfindlich erscheint, andererseits aber auf dem Niveau etlicher Kleinmembranmikrofone ist – denen es wiederum die vorbildliche Rauscharmut voraus hat.
Solistenmikrofon par excellence
Doch genug davon, verlassen wir die Bibliothek der technischen Daten und kommen zum alles entscheidenden Praxistest. Soll der uns doch Auskunft über die Klangeigenschaften des Wiener Edel-Mikrofons geben. Dafür machen wir unter Logic Pro mit dem Referenz-Terzett Lake People Mic-Amp F355, Mytek 8×192 ADDA und Mutec MC3+ USB wie üblich Sprach-, Gesangs- und Instrumental-Aufnahmen unter Logic Pro. Für die mikrofonieren wir Konzert- und Flamencogitarre sowie eine Ovation Custom Legend mit Stahlseiten. Immerhin meinten die Austrian Audio-Mitarbeiter, dass mit dem OC-OS10 eine Akustikgitarre besonders gut klingen könne.
Nach so vielen Mikrofontest über die Jahre ist es immer wieder ein Erlebnis mit echten Spitzenmikrofonen arbeiten zu dürfen. Das OC-S10 ist fraglos eine herausragendes Mikrofon, was für uns schon nach den ersten Sprachtakes, erst recht nach den Gesangsspuren und den Gitarrenaufnahmen ohrenfällig ist. Es liefert ein Höchstmaß an Klarheit, die sich auf das exzellente Auflösungsvermögen der perfekt arbeitenden CKR12-Kapsel gründet. Stimmen und Instrumente klingen schlichtweg farbiger als mit Mittelklasse- oder sogar Oberklasse-Mikrofonen aufgenommen. Beispielsweise ist das eigene Timbre unserer Mezzosopranistin selten so eindeutig eingefangen wie mit diesem Mikrofon. Oder die besondere Obertönigkeit der Ovation, die aus ihrer hervorragenden Sitka-Ffichtendecke in AAA-Qualität resultiert, wird vom OC-S10 vollumfänglich erfasst. Damit klingt bereits eine Monospur nach mehr, konturierter und tiefer ausgedehnt. Hinzu kommt ein bemerkenswert gutes Impulsverhalten des Mikrofons: Es folgt impulshaften Schallereignissen wie beispielsweise schnellen Plektrum-Anschlägen oder Picados auf der Flamencogitarre ausgesprochen sicher. Dieses Mikrofon gehört sicherlich zu den schnellsten Großmembran-Mikrofonen. Der geniale Popfilter sorgt im direkten Vergleich mit einem gewöhnlichen Gazeschirm für Sprach- und Gesangsaufnahmen, die so ganz anders klingen als vieles, was wir gewohnt sind. In gewisser Weise highfideler und farbiger. Dass auch der Nahheitseffekt nur sehr moderat in Erscheinung tritt, sei noch hinzugefügt.

Die verschiedenen Richtcharakteristiken erweitern Klangarsenal und Einsatzoptionen und das OC-S10 ist sich nicht zu schade, auch mit einem Mikrofon aus anderem Hause zusammenzuarbeiten: Mit dem in dieser Ausgabe ebenfalls getesteten Weissklang L1+ machen wir Aufnahmen im M/S- sowie AB-Verfahren, wobei im ersten Fall das Austrian Audio-Mikrofon als Mitten- und Seitenmikrofon brilliert. Was für ein Mikrofon. Tu felix Austrian Audio: Ihr könnt Euch glücklich schätzen, ein solches Meisterstück geschaffen zu haben – und alle Tonschaffenden ebenso.

Fazit
Das OC-S10 ist das Meisterstück von Austrian Audio – ein Großmembran-Kondensatormikrofon der absoluten Spitzenklasse, das für eine Vielzahl von Anwendungen, vor allem aber als Solistenmikrofon beste Aufnahmen ermöglicht.
FR-AV4
| Hersteller | Austrian Audio |
| Vertrieb | https://austrian.audio |
| Typ | |
| Gewicht | 710 g |
| Farbe | schwarz |
| Abmessungen | 205 x 63 mm (L x B) |
| Preis [UVP] |
Technische Daten
| Kapseltyp | 1 Zoll Doppel-Nierenkapsel |
| Richtcharakteristik | |
| PAD | -10 dB, -20 dB, umschaltbar |
| Formate | WAV, MP3 (128 kbit/s,192 kbit/s, 256 kbit/s, 320 kbit/s bei 48 kHz) |
| Hochpassfilter | |
| Frequenzbereich | 20 Hz – 22 kHz |
| Grenzschalldruck- pegel (max. SPL in dB) | 147 (157) Empfindlichkeit 14 mV/Pa |
| Empfindlichkeit | 14 mV/Pa |
| Eigenrauschen | 8 dB-A |
| Speisespannung | +48 V |
| Anschluss | 2 x XLR (Zwei Ausgänge, für Dual-Mode bei Nierencharakteristik für Nachbearbeitung mit PolarDesigner-Plug-in |
| Lieferumfang | Transportkoffer, Holzetui, elastische Halterung, Spezial-Popschutz, Zertifikat |
| Besonderheiten | Entwickelt und handgefertigt in Österreich, Pop-Filter mit besonderem porösem Metallmaterial für artefaktefreie Filterung, auf Höchstleistung entwickelt und konstruiert |
Bewertung
| Kategorie | Spitzenklasse |
| Ausstattung | sehr gut – überragend |
| Bedienung | sehr gut – überragend |
| Verarbeitung | sehr gut – überragend |
| Klang | sehr gut |
| Gesamtnote | sehr gut – überragend |

